Video-überwachungskameras
Hochauflösende Bilder in digitaler Brillanz von der Überwachungskamera. Ganz gleich ob es um die Videoüberwachung Ihrer privaten Hofeinfahrt geht oder die Absicherung einer Landesbank. Wir bieten Ihnen stets die optimale Lösung.
Überwachungskameras
Eine Video-Überwachungskamera ist eine fest montierte (wenngleich oft schwenkbare)
Video-Kamera, die dazu dient, ein Objekt oder einen Bereich dauerhaft zu überwachen.
Das Bild der Überwachungskamera wird meist sowohl live auf einem Monitor angezeigt
als auch zur späteren Auswertung aufgezeichnet.
Überwachungskameras sollen z.B. in Banken, in Supermärkten zur Prävention von
Ladendiebstählen dienen und werden an wichtigen Gebäuden wie z. B. Botschaften
zur Videoüberwachung eingesetzt. Andere typische Anwendungsgebiete sind
Bahnhöfe (v. a. der U-Bahn) und Flughäfen oder aber die Verkehrsüberwachung
z.B. an stark frequentierten Kreuzungen.
Die meisten Kameras weltweit sind in Großbritannien installiert. Insbesondere
ist das Land der Videoüberwachung teilweise positiv gegenüber eingestellt, hier
führten Aufnahmen von einer Überwachungskamera zur Aufklärung eines Mordfalles.
In Österreich gibt es über 200.000 (Stand 2002) Überwachungskameras, u. A. auch an öffentlichen Toiletten und auf Mülltrennplätzen, deren Einsatz aber bislang keiner rechtlichen klaren rechtlichen Regelung unterliegt.
Technischer Hintergrund
Überwachungskameras bestehen i.d.R. aus folgenden (Bau-)Teilen:
- einem CCD-Chip
- einem Objektiv
- einem Gehäuse mit Heizung und/oder Kühlung sowie Stromversorgung
- eventuell einer Servohalterung
Monitore und Rekorder dienen der Signalverarbeitung. Überwachungskameras sind
nur selten mit Bewegungssensoren gekoppelt, häufiger nutzen entsprechende Rekorder
(bzw. Software) die Kameras (bzw. deren Signale) selbst als Bewegungssensor.
Die Qualität des erzeugten Bildes wird von dem verwendeten CCD-Chip und dem Objektiv bestimmt, wobei je nach Einsatzgebiet unterschiedliche Objektive an eine Kamera montiert werden können.
Schwarz-Weiß- und Farbkameras werden je nach Bedarf eingesetzt: S/W-Kameras
sind lichtempfindlicher und besser für den Nachteinsatz geeignet, Farbkameras
dagegen bietem dem menschlichen Betrachter ein erheblich schneller erfassbares
Bild. Manche Farbkameras sind in der Lage, bei Dunkelheit auf Schwarz-Weiß-Betrieb
umzuschalten. Der Endverbraucher kann über den Grosshandel bereits Kameras mit
einer Empfindlichkeit von 0,01 Lux erwerben.
Die Gehäuse von Kameras, die im Innenbereich eingesetzt werden, sind oft bewusst
auffällig gestaltet, da Videoüberwachung meist der Verhinderung von vorsätzlichen
Straftaten dienen soll. Oft verbergen undurchsichtige Kuppeln ("Dom"-Gehäuse)
dem menschlichen Betrachter die Ausrichtung der Kamera, dies entspricht dem
Einsatzprinzip von Einwegspiegeln in Supermärkten. Der Dom dient dabei ebenfalls
dem physikalischen Schutz der Kamera.
Nachtsicht
Aus verschiedenen Gründen werden für Überwachungszwecke in der Regel keine Wärmebild-Kameras oder Restlichtverstärker eingesetzt:
- Restlichtverstärker und vor allem Wärmebildkameras sind ein erheblicher Kostenfaktor. Da sie zudem farbreduzierte oder -verfälschte Bilder erzeugen sind ihre Bilder nicht geeignet, um Personen zu identifizieren.
- Im Objektschutz geht man davon aus, dass die intensive Beleuchtung von Arealen
eine abschreckende Wirkung auf potentielle Einbrecher hat. Der Einsatz von
flächendeckender Beleuchtung ermöglicht zudem den Einsatz von Farbkameras,
und vereinfacht so die Erkennung von Situationen und unterstützt das Wachpersonal.
- In europäischen Ballungszentren ist durch Lichtverschmutzung nachts oft ausreichende
Helligkeit für Überwachungskameras gegeben.
Wärmebild-Kameras dürfen hierbei nicht mit herkömmlichen Schwarz-Weiß Kameras
verwechselt werden, deren CCD-Chips generell für nahes Infrarot empfindlich
sind (Farbkameras bzw. deren Objektive müssen diesen Bereich filtern, um Verfälschungen
zu vermeiden). Infrarot-LEDs und Scheinwerfer mit entsprechenden Filtern können
für jede CCD-basierte Schwarz-Weiß-Kamera als Lichtquelle dienen, und ermöglichen
so Nachtsicht. Um eine Blendung der Kamera zu vermeiden, werden IR-Scheinwerfer
meist getrennt von der Kamera montiert.
Ähnlich wie im militärischen Bereich haben aber Überwachungsinstallationen mit IR-Scheinwerfern den Nachteil, dass sie von Dritten mit einem beliebigen (Nah-)Infrarot-Sichtgerät ebenfalls gesehen werden können. Spezielle Sichtgeräte sind hier in der Regel nicht nötig - auch viele günstige Digitalkameras (wie z.B. die in Handys) verfügen über keinen IR-Sperrfilter.
Einen echten Nutzen hat IR-Beleuchtung nur in Fällen, in denen der Betreiber
der Videoüberwachung mit einem Ausfall der herkömmlichen Beleuchtung rechnen
muss, oder gezwungen ist, auf die Beleuchtung eines Areals zu verzichten. Außerhalb
der klassischen Überwachung wird diese Technik vor allem zur Beobachtung nachtaktiver
Tiere eingesetzt.